Christoph Stark - ein starker Einsatz für die Oststeiermark!

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Der Gleisdorfer Bürgermeister Christoph Stark wurde am 9. November 2017 als Abgeordneter zum Nationalrat in Wien angelobt. Der Gleisdorfer Bürgermeister Christoph Stark wurde am 9. November 2017 als Abgeordneter zum Nationalrat in Wien angelobt.

SOJ-Interview von Hannes Krois mit Bgm. Christoph Stark

SOJ: Sehr geehrter Herr Bürgermeister Stark! Sie haben bei der heurigen Nationalratswahl un-glaublich erfolgreich mit Vorzugs-stimmen gepunktet. Was machte Sie so erfolgreich?
Christoph Stark: Dieser Erfolg hatte mehrere Ursachen. Zum einen war es die Attraktivität unseres Spitzenkandidaten Sebastian Kurz, ohne den die ÖVP dieses Ergebnis in Summe nicht erreicht hätte. Die zweite Ursache lag im Bezirk Weiz, der sich in einem sehr demokrati-schen Prozess auf einen Spitzen-kandidaten – in dem Fall auf meine Person – geeinigt hat. Diese Entscheidung haben dann auch alle Teilorganisationen der ÖVP im Bezirk vollends mitgetragen. Diese Einigkeit war diesmal unsere ganz große Stärke. Und dann war es natürlich auch die Kampagne, die offenbar viele Menschen innerhalb aber auch außerhalb des Wahlkrei-ses angesprochen hat. Für diese Unterstützung in Form von 10.591 Vorzugsstimmen sage ich auch an dieser Stelle DANKE!

SOJ: Wie verbinden Sie das Amt des Gleisdorfer Bürgermeisters mit der neuen Arbeit als Abgeordneter im Parlament?
Christoph Stark: Derzeit kann ich noch immer nur über Absichten reden, weil der parlamentarische Alltag noch nicht eingetreten ist. Gemeinsam mit meinen acht Bür-germeisterkollegInnen im ÖVP-Klub will ich lokal- und regio- nalpolitische Erfahrung direkt in die Bundesgesetzgebung einbringen. Ich denke, es ist wichtig, dass an dieser Stelle auch Menschen sitzen, die wissen, wie die Basis „tickt“, wo die Bedürfnisse der Menschen liegen und was die Regionen brauchen. Fakt ist, dass sich die Bundesgesetzgebung nahezu immer auf uns alle auswirkt. Da gilt es sensibel zu sein, wo Regionen einen Nutzen oder womöglich Nachteile haben könnten. Mein klares Ziel ist es, dass unsere Region davon profitieren soll, dass ich als Bürgermeister unsere Interessen in Wien vertrete.


SOJ: Was wollen Sie für die ganze Oststeiermark und Österreich durch Ihre politische Arbeit bewirken?
Christoph Stark: Die wichtigsten Eckpfeiler meiner Arbeit sind der ländliche Raum mit all seinen Facetten und der Stil in der Politik. Bei der Stärkung des ländlichen Raums (der für mich an der Stadtgrenze von Graz beginnt) geht es dabei um die Themen Mobilität, Breitband, Wirtschaft und Landwirtschaft, um das Leben im Alter zuhause, Pflege und einen gerech­teren bundesweiten Finanzaus- gleich. Es ist nach wie vor so, dass die SteirerInnen beim Finanzausgleich weniger Wert sind als beispielsweise die Menschen in Salzburg. Zur Verbesserung des politischen Stils muss ich angesichts des Finales des Nationalratswahlkampfes wohl nicht viel sagen. Ich bin für eine harte Diskussion in der Sache, aber um die Unantastbarkeit von Respekt und Fairness im Umgang miteinander. Da sind erschre­ckende Risse entstanden, die aus meiner Sicht geschlossen werden müssen, wenn die Politik für die Menschen interessanter werden will. Und dann gibt es natürlich generelle Bundesthemen, die mich sehr interessieren, wie z.B. die Bildung vom Kindergarten bis zur Universität, die Innovation, Sicherheit und vieles mehr.

SOJ: Was ist das Geheimnis ihrer persönlichen Stärke und Ihrer Einsatzkraft?
Christoph Stark: Ich mag die Menschen und die Politik. In den mehr als 17 Jahren als Bürgermeister hat es noch keinen Tag gegeben, an dem ich ungern arbeiten gegangen wäre. Wenn man seinen Job liebt, ist das ein hohes Maß an Sinnerfüllung im Leben. Wesentliche Fundamente meines beruflichen Einsatzes sind natürlich meine Familie und insbesondere meine Frau, die mir Halt und Kraft gibt und für das hohe zeitliche Engagement sehr, sehr viel Verständnis zeigt. Ohne dieses Zusammenspiel wäre dieser Einsatz mit permanent 70 bis 80 Stunden-Wochen schlichtweg unmöglich.

SOJ: Danke für das Gespräch!
Christoph Stark: Ich sage herz­lichen Dank!

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