Im Blickpunkt Nina Stern („Vergoldete“ Sängerin und Newcomerin in Kinofilmen)

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Hundeliebhaberin Nina Stern mit ihren Lieblingen Susi&Stupsi. Hundeliebhaberin Nina Stern mit ihren Lieblingen Susi&Stupsi.

Nina Stern: Eine großartige Musikerin im Burgenland

Bei Nina Stern geht alles schnell, gewissenhaft und mit der Präzision eines Uhrwerkes. Das hat mit den deutschen Genen der gebürtigen Oberpfälzerin aus Hirschau zu tun. Die schwarzhaarige temperamentvolle Schönheit ist regelrecht vollgepfropft mit künstlerischen Talenten: Texten, Singen, Tanzen, Schauspielen. Dazu noch voll mit kaufmännischem Realitätssinn und all dem Zeug fürs Managen. Die 37jährige Künstlerin wohnt seit Jahren im burgenländischen Mischendorf und fühlt sich hier ganz besonders wohl. Nina Stern textet all ihre Erfolgslieder ganz allein. Lieder, die sich mit Liebe und Leidenschaft beschäftigen. Mit dem internationalen Song „The Miracle of Lyoness“ erntete Nina Stern Gold für 50.000 verkaufte Tonträger. Vor 6.000 Gästen in der Stadthalle Bratislava. Nina Stern ist ein Vollblutmensch. Ein Mensch, der sich von „ganz unten“ durch eigenen Willen und eigenes Können dorthin gebracht hat, wo sie heute ist. Erfolgreich mit enormer Bodenhaftung und ausgeprägtem Realitätssinn. Denn alles ist möglich, wenn man nur daran glaubt und bereit ist, die Schwierigkeiten zu durchtauchen. Alle großen Künstler und kreativen Menschen haben ihr Lehrgeld zahlen müssen. Diejenigen, die „Mensch“ geblieben sind, die haben schlußendlich auch den Erfolg geerntet. Nina Stern steht demnächst einmal in der Mitte ihres Schaffens. Erst kürzlich hat sie in dem Thriller „Dead End“ als Hauptdarstellerin gestartet. Sie spielt eine Serienmörderin. Was so alles in einem so liebreizenden Wesen einer Nina Stern noch zu stecken vermag? Ein Erfolg! Denn schon laufen die Dreharbeiten für „La Familia“. Die Schlagerfans brauchen nicht fürchten, daß ihre Nina Stern voll in die Filmwelt abdriftetet. Auch Udo Jürgens war in zahlreichen Filmen vertreten. Aber schlußendlich war er immer ein Musiker...

„Goldkehlchen“ Nina Stern mit „DJ Novus“ für 50.000 verkaufte Tonträger für „Miracle“.
Als Serienmörderin Julia Stone im Thriller „Dead End“.

von NINA STERN
Ich bin in einer kleinen Stadt in der bayerischen Oberpfalz geboren. Aufgewachsen in einem kleinen 40-Quadratmeter-Häuschen, in der denkmalgeschützten Stadtmauer, bei meinen Großeltern. Genauso denkmalgeschützt scheint für viele auch die Mauer zu sein, die ich im Laufe der letzten Jahre, aufgrund vieler Geschehnisse, um mich und meine Gefühlswelt aufgebaut habe. Nur wenige Freunde die mich gut kennen, haben dies erkannt, für flüchtige Bekanntschaften, scheint dies oft introvertiert und arrogant zu wirken.
Mein Berufswunsch „Schlagersängerin“ ist bereits im Alter von vier Jahren in mir erwacht, damals erwischte man mich oft mit jeglichen Gegenständen, die als Pseudomikrofon dienen konnten, in der Hand, als ich „Nicki“ (das bayerische Cowgirl aus Plattling) spielte. Wäre es nach meinen Großeltern gegangen, hätte ich einen bodenständigen Beruf wie Arzthelferin erlernt. Mein „Muatterl“, wie ich Oma immer nannte, hätte mich gerne in einem weißen Kittel hinter der Aufnahme in der Ordination ihres Hausarztes gesehen.
Als Kompromiss begann ich dann 1995 eine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Einzelhandel in der Zentrale des großen Elektronikversandhandels Conrad Electronic. Nach meiner dreijährigen Ausbildung, die ich mit Hochschulreife abschloss, war ich als angehende Juniorproduktmanagerin weitere zwei Jahre im Einkauf tätig. Nebenbei arbeitete ich an meiner Karriere als Sängerin und verbrachte meine Wochenenden, Urlaube und extra dafür angesammelten Überstunden auf den ersten Nachwuchswettbewerben, Veranstaltungen und leider auch in Tonstudios dubioser Produzenten, die sich an meinem hart erarbeiten Lehrlingsgehalt erfreuten. Gott sei Dank hatte ich einen mehr als verständnisvollen Chef, der mir damals den Rücken stärkte und immer ein offenes Ohr für meine musikalische Tätigkeit hatte. Leider fanden meine Ambitionen, Extrawünsche, die mir von ihm gewährt wurden und steigende Erfolge, nicht bei allen Kollegen Gefallen und das Arbeitsklima wurde immer „dünner“ und endete in Mobbing-Attacken.
Während meiner Zeit bei Conrad-Elektronik arbeitete ich nicht nur verbissen an meiner Karriere als Sängerin, sondern gründete 2000, damals mit meinem Ehemann, die Firma Perfect Promotion. Für den Erfolg meiner Firma, aber auch als Künstlerin, zahlte ich im Alter von 19 Jahren einen hohen Preis. Meist saß ich Freitagmittag nach Dienstschluss im Auto, um sechs Stunden zum österreichischen Firmensitz meiner Perfect Promotion zu fahren, von wo aus ich meist Montagmorgen, gegen vier Uhr wieder aufbrach, damit ich um zehn Uhr am Schreibtisch meines Arbeitgebers sein konnte. Dieser Dauerstress endete nach zwei Jahren Dreifachbelastung in einem Burn-Out, welches mit einer Panik-Attacke auf der Autobahn, inkl. Hyperventilation und herzinfarktähnlichen Symptomen. Ich entschloss mich meine Leidenschaft zum Beruf zu machen und riskierte den Sprung in die Selbständigkeit, und in eine endlose, tiefe, innige Liebesbeziehung.
„Susi“ trat als „psychologische“ Maßnahme in mein Leben. „Eine damals 9-Monate alte, ausgesetzte, misshandelte Tibet-Terrier-Hündin, die mein Leben total auf den Kopf gestellt hat und zu meiner ständigen Begleiterin wurde. Für mich der beste Beweis, wie positiv sich ein Haustier auf das Wohlbefinden, die Psyche und Regeneration auswirken kann. Mein „Burn-Out“ Schalter war sofort umgelegt. Susi war festintegriertes Familienmitglied und wurde zu meinem „Schatten“. Zwei Jahre so später wurde mit Stupsi aus uns ein unschlagbares Trio. Leider hat mir damals niemand gesagt, dass dieser Schalter von heute auf morgen wieder umgelegt werden kann. Ich werde diesen Dienstabend nie vergessen, als ich mit Susi auf dem Boden der Teeküche meines Tierarztfreundes Thomas Neudecker gelegen bin und zum letzten Mal ihre „loslassende“ Pfote in meiner Hand hielt, als sie für immer ihre treuherzigen, aber müden, Augen schloss. Ich sehe mich noch heute da sitzen, weinend, Tom hysterisch anschreiend, ihm alles bietend, was ich besitze, wenn er mir nur meine geliebte Susi nicht nimmt. Eine bittere Erfahrung, dass es Dinge gibt, die man mit all seinen Erfolgen, Ruhm und Reichtum nicht „rumreissen“ kann.
Mit Susi und Stupsi an meiner Seite darf ich als Sängerin auf Erfolge zurückblicken. 2005 als ich, mit meinem Song „Schau nicht weg, wir sind die Zukunft, den 3. Platz beim Grand Prix der VM, ins Burgenland holte. Unvergessliche TV-Auftritte bei ORF, ARD, ZDF, WDR, SWR, SFR bis hin zu unzähligen Privatsendern folgten. Ein absolutes Highlight: Der Auftritt bei „Mr. Hitparade“ Dieter Thomas Heck, in der großen „ Gala zugunsten der Welthungerhilfe“. Neben großen Kollegen wie Pur, Albert Hammond und Peter Maffay war ich als einziger Schlager-Act mit von der Partie.  2007 dann mein „Langzeitlover“, der bis heute ein Dauerbrenner in den Radiostationen und bei Veranstaltungen ist , meine erste Nummer 1 in den Schlager-Charts „Wie lang schlägt mein Herz noch allein“, zahlreiche Goldene Schallplatten zieren bis heute Wände und mein Ego. Wenn es um meine Songs geht bin nicht auf fremde Ideen angewiesen. Seit 2005 schreibe ich die Texte ausschließlich selbst, und arbeite mit einer Hand voll ausgewählten Komponisten zusammen.
Zu Tätigkeit als Sängerin folgten eine Moderations- und Schauspielausbildung. Gemeinsam mit „Der Stimme“ Ernst Grissemann moderierte ich Sendungen wie „Wanderbares“ und „sternzeit“, an der Seite von Harald Krassnitzer spielte ich im Winzerkönig. Letztes Jahr stand ich in der deutsch-kroatischen Kinoproduktion „Dead End“, als Auftragskillerin vor der Kamera. Die Produktion feiert Ende des Jahres in L.A. Kinopremiere.
Privat waren für mich die Jahre 2009 und 2012 sehr prägend. 2009 verlor ich meine geliebte Großmutter, überraschend und unerwartet. Ihr Vermächtnis ist u.a. mein Künstlername, der damals ihrem Gedankengut entsprungen ist. 2012 verstarb, ebenso überraschend und unerwartet, mein Großvater, der die letzten Jahre seines Lebens bei meinem Mann und mir verbrachte. Unabhängig vom Verlust dieser geliebten Menschen, auch die Erkenntnis, von heute auf morgen, ganz ohne „eigene“ Familie dazustehen. Jeden Schicksalsschlag dann irgendwann, irgendwie überwindet, sich aufrappeln. Mit der Hilfe von guten Freunden fällt dies natürlich leichter. Mit Mitte 30 habe ich erkannt, dass es davon nicht viele braucht. Zwei davon, die Tag und Nacht da sind und auch Tiefen teilen, reichen und diese beiden „Juwelen“ darf ich, nach vielen Enttäuschungen, heute mein Eigen nennen.
Heute, ist meine Agentur erfolgreicher denn je, ich darf ein Plattenlabel und einen Musikverlag mein Eigen nennen. Zu den anfänglichen PR-Tätigkeiten zählen nun auch Songwriting, Produktion, Veröffentlichung, Booking und Eventplanung, so wie Video-Produktionen zum meinem Angebot. Als Exklusiv-Management bin ich seit einem Jahr für die Austropop-Formation AUSTRIA4YOU zuständig. Sensationelle Erfolge durften wir in der Zwischenzeit feiern, die Formation hat sich zu einer internationalen Top-Band herauskristallisiert und zum Dauerbrenner in den Radiostationen entwickelt.
 Karitativ setze ich mich aus tiefs- ter Überzeugung für den Tierschutz ein. Gemeinsam mit meiner Kollegin und Freundin Heidemarie Tuider, habe ich den Tierschutzverein „dogangels“ ins Leben gerufen. Aber auch für menschliche Schicksalsschläge habe ich immer ein offenes Ohr, wie z.B. vor Kurzem im Zuge einer großen Benefizveranstaltung in Rauchwart, deren Reinerlös der hinterbliebenen Familie, einer jungen Mutter, zu Gute gekommen ist, die im Juni völlig unerwartet an den Folgen einer Hirnblutung verstorben ist.
Entspannung finde ich bei langen, ausgedehnten Spaziergängen mit meiner Stupsi, an meinen Gemüsehochbeeten, und in der Energie-Sphäre meiner besten Freundin in Grosspetersdorf. Die Eröffnung ihrer energetischen Praxis erfolgte erst vor Kurzem, aber hier finde ich den Ausgleich und die nötige Energie zurück, die mir mein stressiger Alltag und Full-Time-Job in der Musikbranche abverlangt.

Event-Profi: Nina Stern als musikalischer Blickpunkt bei einer Oberwarter Firmengala in der Messehalle mit 2000 Gästen.
Nina Stern als Managerin. Die Sängerin managt seit 2015 exklusiv die erfolgreiche Formation Austria 4you mit großem Einsatz.

Letzte Änderung am Dienstag, 04 Oktober 2016 15:42

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