Wirtshaus Friedrich ist ein Brillant in der steirischen Wirtshausszene

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Wirtshausfamilie Friedrich: Wirt Andreas mit seinen aktiven Eltern Herbert & Helga. Wirtshausfamilie Friedrich: Wirt Andreas mit seinen aktiven Eltern Herbert & Helga.

von Hannes Krois
Im breiten Angebot der kulinarischen Steiermark steht ein kleines Wirtshaus in Geiseldorf in der Gemeinde St. Magdalena. Direkt an der Straße zwischen Bad Waltersdorf und Hartberg. Das Umfeld sehr ländlich immer noch. Nach den Kennzei- chen der Autos auf dem Parkplatz kommen die Menschen von überall her. Eben Thermengäste, Feinschmecker, Romantiker und „Flitternde“.
Schon vor 90 Jahren fand man hier im Gasthaus Friedrich Sommerfrischler. Der Urlaub und die Ferien für die „einfachen Menschen“ waren da­mals noch nicht erfunden. Jedenfalls hatten die  Vorfahren der heutigen Wirtsfamilie das damals ganz kleine Gasthaus samt der Schuhmacherwerkstätte im Jahre 1913 gekauft. Über all die Jahre samt Krisen und Weltkriegen brachten Gast­­­haus und Schuhmacher-Handwerk die nötigen Einkünf- te zum Überleben.
Das Gasthaus wurde langsam zum heutigen Schmuckstück ausgebaut. Eine Vitrine erinnert noch an die einstige „Schusterei“. Ein Lebenswerk von Herbert & Helga Friedrich. Sohn Andreas ist der geborene Touristiker und Wirt.
Das Vollfühlelement der Gäste steigt beim Friedrich auf Hochtouren. Dafür sorgen die Wirtsleute mit ihren regionalen Schmankerln und Gemüse aus dem eigenen Garten.
Mit dabei die besten Steirer-Weine, die bekömmlichsten Bauern-Frucht­säfte, Pöllauer Hirsch­birnsekt, Tiefenbacher Naturbier, Riegersburger Himbeer-Trinkessig, Südsteirischer Wermut usw. In der Küche re­giert die begnadete Wirtshaus­köchin Helga Friedrich. Allein das Backhendl ist ein regionales Meisterwerk. Für die Panade frische Bauerneier, die Brösel von der Hartberger Bäckerei Radl und die Öle vom Fandler in Pöllau. Die Erdäpfel für den Erdäpfelsalat kommen aus der eigenen Landwirt­schaft.
Höchst beliebte Friedrich-Klassiker sind das Wiener Schnitzel mit Erdäpfelsalat, Schweinsmedaillons in Kürbiskernkruste mit Petersil-Erd­äpfeln, Lammkronen vom Wei­zer Berglamm, Forellenfilet „Müllerin“, Zwiebelrostbraten mit knusprigen Zwie­beln, hausgemachter Krautstrudel, Bandnudeln vom Passailer Moar­hofhechtl sowie mari­nier­tes Kalbszüngerl samt Käferbohnen in der Marinade aus ei­genem Kürbiskernöl und Apfel-Hagebuttenessig vom Schaffer-Oswald. Herrlich die steirische Grammelsuppe, die Rindssuppe mit hausgemach­tem Fleischstrudel sowie die cremige Brokkoli-Erdäpfelsuppe. Wer widersteht dennoch den klassischen Palatschinken mit Marillenmarmelade von der Helga Erhardt oder dem warmen Schokokuchen mit Haselnußeis von der Pischelsdorfer Familie Wagner? Das Zitronensorbet mit hausgemachtem Minz-Sirup ist    „erste Sahne“.
www.wirtshaus-friedrich.at

Höchst beliebt: Das „Friedrich Bier“ von der Brauerei Gratzer.
Die tollen Backhendln vom Friedrich sind sehr begehrt.

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