Die ÖGB Frauen Südoststeiermark informierten über Mindestlohn

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Die ÖGB Frauen der Südoststeiermark informierten über die niedrigen Einkommen von Frauenberufen und fordern einen Mindestlohn. Die ÖGB Frauen der Südoststeiermark informierten über die niedrigen Einkommen von Frauenberufen und fordern einen Mindestlohn.

1.700 Euro oder mehr Mindestlohn ist fair! Darüber informierten die ÖGB Frauen Südoststeiermark, mit der Vorsitzenden Manuela Leitgeb, kürzlich am Hauptplatz in Feldbach. Man zeigte anhand von Fakten die teilweise niedrigen Ein­kommen von typischen Frauenberufen, wie zum Beispiel einer Frisörin (1.396 Euro), einer Arzt-Gehilfin (1.268 Euro), einer Handelsangestellten (1.402 Euro) oder einer Raumpflegerin (1.468 Euro) auf und fordert einen Mindestlohn von 1.700 Euro Brutto bei Voll­zeitbeschäftigung.
Wer Vollzeit arbeitet, muss dafür genügend für den Lebensunterhalt verdienen. Jede Vollzeitbeschäftigung muss mindestens 1.700 Euro Brutto pro Monat wert sein. Das sind circa 10 Euro in der Stunde, ausbezahlt 14-mal im Jahr, also inklusive Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Überstunden, Zu­schlä­ge, Diäten dürfen nicht eingerechnet werden.
Anfang 2017 haben noch 420.000 ArbeiternehmerInnen weniger als 1.700 Euro verdient. 300.000 lagen sogar noch unter 1.500 Euro, zwei Drittel davon Frauen! Von einem höheren Vollzeitlohn profitieren auch Teilzeibe­schäf­tigte, denn ihre Löhne würden dann auch steigen. Das bringt vor allem Frauen mehr Geld.
Der ÖGB will keinen gesetz­lichen Mindestlohn, sondern hö­here Mindestlöhne in allen Kollektivverträgen. Mit den Löhnen und Gehältern steigen auch die Pensionsversicherungsbeiträge und da­mit später einmal die Pensionen.

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